Die beste Zeit fuer eine Safari

Elefantne und Zebras im Ngorongoro Krater in Tansania.



Die beste Safri-Zeit

Obwohl viel darueber geschrieben wird, wann die beste Zeit ist, um in Afrika auf Safari zu gehen, bieten sich viele Laender – je nach Ihren persoenlichen Interessen – als ganzjaehriges Reiseziel an. Die Hauptattraktion sind jedoch fuer viele Besucher dieses riesigen und vielfaeltigen Kontinents die Wildtiere.

Bitte beachten Sie, dass die sogenannte „Hochsaison“ wirklich so verstanden und Unterkuenfte weit im Voraus gebucht werden sollten. Viele Safarilodgen sind nur sehr klein, wodurch die Kapazitaeten stark begrenzt sind. Wenn Sie das Majestaetische der Grossen Migration in Ostafrika erleben wollen, sollten Sie besonders frueh buchen, ebenso, wenn Sie im Dezember Kapstadt und die Weingebiete besuchen wollen.

Besonders wichtig ist es zu verstehen, wie saisonale Tendenzen Ihre Reise beeinflussen koennen. Bitte beachten Sie, dass das Wetter sehr variabel ist. Es ist durchaus moeglich, mitten in der Regenzeit trockene Tage zu erleben oder waehrend der Trockenzeit in ein Gewitter zu geraten!

Regenzeit

Nach dem Regen ist das Gras in einigen Gebieten oft sehr hoch. Deshalb ist das Beobachten von Wild zu dieser Zeit erschwert. In einigen Regionen verstreuen sich die Tiere waehrend des Regens, weil Sie aufgrund des grossen Wasserangebotes nicht von einzelnen Wasserloechern abhaengig sind.

Trockenzeit

Die beste Zeit zum Beobachten von Wild in Afrika ist gewoehnlich waehrend der Trockenzeit. Dauerhafte Wasserquellen ziehen Tiere an, die Vegetation duennt aus und die Baeume tragen nicht allzu viele Blaetter, so das die Sicht frei ist.

Diese optimale Safarisaison beinhaltet den Winter (von Mai bis August) und die heissen Fruehlingsmonate September und Oktober. Das Klima ist in den Wintermonaten Mai, Juni, Juli und August besonders angenehm. Die Tagestemperaturen sind mild und nachts kuehlt es etwas ab.

Ostafrika (Kenia, Tansania, Uganda)

In Ostafrika gibt es zwei Regenzeiten: die erste, bekannt als „langer Regen“, geht von April bis Juni und die zweite, etwas kuerzere von Ende November bis Ende Dezember. Viele Einrichtungen in den Wildbeobachtungsgebieten schliessen zwischen April und Mai aufgrund schlechter Strassenverhaeltnisse.

Auch die Insel Sansibar ist von dieser Regenzeit betroffen. Die Trockenzeit eignet sich wesentlich besser fuer Wildbeobachtungen, da sich die Tiere um die wenigen Wasserquellen versammeln. Die Wetterverhaeltnisse spielen auch eine Rolle bei der Grossen Migration, da die Tiere dem frischen Gruen folgen, dessen Wachstum von den Regenfaellen abhaengt.

Suedliches Afrika (Suedafrika, Botsuana, Namibia, Sambia, Simbabwe, Mosambik, Malawi)

In vielen Teilen des suedlichen Afrikas reicht die Regenzeit von November bis Maerz. Dies gilt jedenfalls fuer die Safarigebiete. Der Hoehepunkt der Safarizeit sind die trockenen Wintermonate, da sich das Wild um die wenigen Wasserquellen versammelt. Doch auch die Sommermonate koennen durchaus produktiv sein – vorallem fuer leidenschaftliche Vogelbeobachter. Zu dieser Zeit brueten die Zugvoegel und Gebiete wie das Okavango Delta verwandeln sich in ein Paradies.

Sambia ist besonders von den saisonalen Regenfaellen betroffen, da einige Gebiete (Unterer Samebsi und Sued-Luangwa) aufgrund schlechter Strassenverhaeltnisse teilweise unpassierbar sind. Einige Einrichtungen schliessen von November bis April.

Das Westkap inklusive Kapstadt erlebt winterliche Regenfaelle, so dass sich die Hochsaison auf die Sommermonate bezieht.

Inseln im Indischen Ozean:

Die Wetterverhaeltnisse aehneln denen im suedlichen Afrika mit sommerlichen Regenfaellen von November bis Maerz. Die beste Zeit fuer einen Besuch sind die Monate Mai bis Oktober. Madagaskar und Teile von Mosambik sind im Februar und Maerz teilweise von rauem Wetter (Zyklonen) betroffen.